Das Sonnenblumenjahr

Ein Langzeitprojekt der Klassen 1a und 1b

Das Sonnenblumenjahr

 

Ein Langzeit-Projekt der Klassen 1a und 1b

 

Beginn: 11.05.2011

 

Jedes Kind sucht Sonnenblumenkerne heraus, die ganz prall sind.

 

Alle Kinder füllen einen Blumentopf mit Erde und stecken die Samenkörner hinein. In zusätzlichen Töpfen wollen wir Sonnenblumen ziehen, die im Schulhof bzw. Schulgarten bleiben.

 

Zunächst stellen wir die Töpfe im Klassenzimmer auf. Im Klassenzimmer der Klasse 1b gehen die Samen schnell auf, im Klassenzimmer der Klasse 1a ist es wohl zu dunkel und nur wenige Pflänzchen wachsen.

 

Hinaus an die Sonne!

Wir warten eine weitere Woche, aber nichts passiert. Es hilft auch nicht, mit dem Finger in der Erde zu bohren und nach den Pflänzchen zu suchen. Nun kaufen wir nochmals Samen. Jedes Kind steckt 3 weitere Samen in die Erde. Nach wenigen Tagen kann man kleine Blättchen sehen. Manchmal hängt da noch die Schale des Sonnenblumenkernes. Leider sind diese zarten Blätter und Stängel sehr empfindlich und brechen ganz schnell ab. Deshalb warten wir einfach, bis sich die Schalen selbst lösen.

 

Endlich wächst bei jedem Kind mindestens eine kleine Sonnenblumenpflanze!

 

Einen Teil der Pflanzen setzen wir in große Töpfe. Sie bleiben im Schulhof und wir sind gespannt, wie sie nach den Pfingstferien aussehen.

 

Am letzten Schultag vor den Pfingstferien darf jedes Kind seinen Topf mit nach Hause nehmen und die Pflanze nun selbst pflegen. Wir wünschen uns, dass im Sommer bei allen Kindern eine schöne Blüte entsteht.


Hocherfreut sehen wir nach den Pfingstferien, dass alle Pflanzen die Zeit gut überstanden haben. Leider wurden ein paar von ihnen von Nacktschnecken übel zugerichtet. Deshalb beschließen wir, dass wir sie nicht in den Schulgarten setzen.

 

Kurz vor den Sommerferien sind sie riesig groß und deshalb wollen wir sie noch einmal umtopfen. Unser Hausmeister besorgt für uns ganz große Pflanzkübel, die vom Bauhof mit Erde befüllt werden.

 

Mit vereinten Kräften schieben und ziehen wir die Kübel an den endgültigen Standort. Hier sollen sie nun bis zum Herbst bleiben.

 

Bevor wir die Pflanzen umsetzen, kriechen uns schon zwei dicke Nacktschnecken aus der Erde entgegen. Das kann ja heiter werden!

 

Wie die Sonnenblumen wohl nach den Sommerferien aussehen?

In den Ferien kommen unsere Lehrerinnen ab und zu in die Schule. Schon nach einer Woche ist unsere allergrößte Sonnenblume abgeknickt. Das ist sehr traurig und deshalb beschließt Frau Dikel-Hildebrand, sie durch ein paar Pflanzen vom Acker eines Bauernhofes zu ersetzen. Der Bauer ist sich nicht sicher, ob das gelingen kann, aber zum Glück gefällt es den neuen Sonnenblumen auf unserem Schulhof. Sie wachsen gut an und bekommen ganz viele Blüten. Im Laufe der Ferien blühen alle Sonnenblumen auf.

 

Nach den Ferien entdecken wir, dass ein Teil unserer Blumen wohl in einer Vase gelandet sind – sie sind nämlich ganz sauber abgeschnitten! Inzwischen sind fast alle abgeblüht und wir lassen sie noch stehen, damit die Samen ausreifen können. Sie sind inzwischen doppelt so groß wie die Schulkinder. Immer wieder bekommen sie Besuch von Schmetterlingen und Marienkäfern und manchmal auch schon von Vögeln. Wir sehen, dass ein Teil schnell leer gepickt ist und beschließen Mitte Oktober, sie jetzt abzuschneiden. Ein paar Kerne bewahren wir als Samen auf, den Rest schenken wir den Vögeln als leckere Mahlzeit.

07.11.2011

Eugen - Bolz - Grundschule

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