"Volleyball macht Schule"  

Am 09. und 16. Dezember war es soweit: die Schüler beider vierten Klassen konnten an dem Projekt „Volleyball macht Schule“ des VfB Friedrichshafen teilnehmen.

Ein Projekt, an dem die Kinder mit Feuereifer teilnahmen, und das mit einem Finale Grande am 16. Januar 2016 vorerst endete. Hier durften die Kinder mit ihren Familien das Vorrundenspiel des VfB Friedrichshafen gegen TV Rottenburg miterleben. Glühende Kindergesichter spiegelten die Begeisterung wider und am Ende durften sie sich noch Autogramme abstauben. Die Viertklässler und deren Lehrer sagen ganz herzlichen dem VfB Friedrichshafen!

 

Hierzu der Bericht aus der Schwäbischen Zeitung von Ch. Ehmann:

 

 

„Volleyball macht Schule“ 

…  auch in Meckenbeuren

 

 

Projekt des VfB Friedrichshafen ist an drei Grundschulen zu Gast - Grundtechniken hier, soziale Werte da.

 

 

Meckenbeuren - Dienstagmorgen, 7.50 Uhr in der Sporthalle in Hegenberg. Die Schüler der dritten und vierten Klasse der Eduard-Mörike-Schule Langentrog laufen durch die Halle und wärmen sich auf, bis ein Pfiff ertönt. Schnell kommen die Buben und Mädchen zusammen und versammeln sich um Simon Stegmann und Ekkehart Bay. Die beiden Vertreter vom VfB Friedrichshafen sind den Kindern schon bekannt, denn seit den vergangenen Wochen führen sie das Projekt "Volleyball macht Schule" an den Meckenbeurer Grundschulen durch.

 

"Ziel des Projektes ist es, den Kindern Volleyball im Sportunterricht der Grundschulen näher zu bringen", erklärt Trainer und Projektleiter Simon Stegmann, der gemeinsam mit Ekkehart Bay, der gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr beim VfB Friedrichshafen leistet, diesen besonders qualifizierten Unterricht leitet. Das Projekt startete in der vergangenen Woche an der Eduard-Mörike-Schule in Liebenau-Langentrog ebenso an der Eugen-Bolz-Schule Brochenzell und der Albrecht-Dürer-Schule Meckenbeuren.

 

 

 

Nationalspieler bringt sich ein

 

"Im Rahmen von 'Volleyball macht Schule' lernen die Kinder neben Grundtechniken des Volleyballspiels auch soziale Werte wie Fair Play, Gemeinschaft und Integration, Teamgeist und Kameradschaft", verdeutlicht Simon Stegmann. "Wir wollen, dass die Kinder Spaß am Umgang mit dem Ball haben und schauen daneben, wer bereits Talent hat, um so die Nachwuchssuche auch für die Vereine vor Ort zu unterstützen", erklärt der ausgebildete Jugendtrainer. Das Projekt vor Ort an den Schulen wird ergänzt durch Besuche der einzelnen Schulen an Spieltagen in der ersten und zweiten Bundesliga sowie durch Thementage, die sich gesunder Ernährung oder Gewaltprävention widmen.

 

"Wir haben das Projekt gerne angenommen, die Kinder haben sehr schnell die Grundtechniken des Volleyballspielens gelernt", erklärt Rektorin Angelika Hahn von der Eduard-Mörike-Schule. Auch Rektor Harald Kordes findet es für die Schüler der Eugen-Bolz-Schule großartig und erhofft sich zudem Anregungen für den regulären Sportunterricht. "Wir Schulleiter waren uns schnell einig, dass dies eine wirklich gute Initiative ist und dazu noch von einem so nahegelegenen Spitzenverein wie dem VfB Friedrichshafen", sagt Sibylle Handschuh und freut sich, dass bisherige Kooperationen mit dem TSV Meckenbeuren und seinen Abteilungen erweitert werden konnten um das Projekt mit dem VfB.

 

Zur Stunde am Donnerstag in der Albrecht-Dürer-Schule Meckenbeuren war auch Profi-Volleyballer Michal Finger mitgekommen. "Das gibt den Kindern eine unheimliche Motivation, wenn ein Profi vor Ort mit dabei ist", weiß Rektorin Sibylle Handschuh. Am Tag zuvor hatten Michal Finger und das Häfler Volleyballteam das erste Spiel in der 2016 CEV DenizBank Volleyball Champions League gegen Paris Volleyball mit 3:0 gewonnen und in der ZF Arena in Friedrichshafen rund 1500 Zuschauer mit spektakulären Szenen begeistert. Seit dem vergangenen Jahr spielt der tschechische Nationalspieler Michal Finger beim deutschen Bundesligisten VfB Friedrichshafen, mit dem er gleich in der ersten Saison das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal gewann.

 

 

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