Warum in die Ferne schweifen,          denn das Gute liegt so nah...

In der letzten Schulwoche vor den Pfingstferien machte sich bei hoch-sommerlichen Temperaturen die Klasse 3a gemeinsam mit ihren beiden Lehrerinnen Frau Thanos und Frau Wolff auf, um im Rahmen eines drei-tägigen Landschulheimaufenthaltes den Bodensee auf eine vielfältige Wei-se zu erleben.

 

Begonnen hat alles mit einer Zugfahrt nach Friedrichshafen, von wo aus wir mit dem Schiff zur Insel Mainau übersetzten.

 

Dort empfang uns bereits Friederike, die uns gemeinsam mit einer Praktikantin durch das Projekt „Wiese und Wald – erleben, erkunden und entdecken“ leitete. Die Kinder konnten hier mit allen Sinnen zunächst die Wiese und dann im Vergleich den Wald erkunden. Sehr erstaunt waren die Schüler, wie viel Farben die Wiese im Gegensatz zum Wald liefert, was alles durch ein Mikroskop sichtbar wird, was das menschliche Auge nicht wahrnimmt, aber auch wie eine Geräusche-Landkarte hergestellt wird und dass diese tatsächlich eine nur eine Momentaufnahme darstellt.

 

Nach einer Vesperpause ging es auf den langersehnten Wasserspielplatz, der bei diesen heißen Temperaturen eine Abkühlung für alle war.

 

Nach einem leckeren Abendessen ging es nahtlos in den Spieleabend über, bevor alle auf ihren Zimmern in einen tiefen festen Schlaf fielen.

Den zweiten Tag verbrachten die Schüler in Uhldingen, wo sie zunächst das Reptilienhaus und im Anschluss die Pfahlbauten besuchten.

 

Nach einer äußerst kurzweiligen Führung durch das Reptilienhaus mit Herrn Schöllhammer, der durch seine beschwingte Art nicht nur die klei-nen Zuhörer in das Reich der Reptilien entführte, beantwortete er gedul-dig die unzähligen interessanten Fragen der Kinder. Die Frage, wie sich so eine Schlange anfühlt, wurde nicht beantwortet, denn davon durften sich alle selbst überzeugen. Für viele Kinder war dies das aufregendste Erleb-nis während des Schullandheims.

 

Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Spielplatzbesuch und einer leckeren Eisrunde ging es in das Pfahlbauten-Museum.

Dort empfang uns Frau Schlott, die uns zunächst, wenn auch nur virtuell, zu einem Tauchgang in den Bodensee mitnahm. Beeindruckt von den Pfählen und den Einbaumbooten erkundeten wir nun gespannt das Pfahlbauten-museum. Dank der erfrischenden Art von Frau Schlott wurden auch hier wieder alle Zuhörer in den Bann gezogen und wir hatten tatsächlich das Gefühl, im Zeitalter der Pfahlbauten zu leben. Einen Beitrag hierzu leis-tete das angrenzende Steinzeitprojekt, wo die Kinder entscheiden durf-ten, ob sie Schwirrhölzer, Schmucksteine, Kämme oder sogar Schneide-werkzeuge mit Feuersteinen herstellen durften. Leibhaftig konnten die Kinder erleben, wie schwer und langsam zur damaligen Zeit die Arbeit ver-richtet wurde. Der heiße Sommertag tat sein Übriges dazu.

 

Bevor wir an unserem letzten Abend zur Lesenacht übergingen, machten wir uns noch einmal auf, um mithilfe eines Detektors die Wasserfleder-mäuse am Bodenseeufer aufzuspüren. Nur leider ohne Erfolg! Dafür hatten die Stechmücken an uns eine wahre Freude!

 

Viel zu schnell vergingen diese tollen und ereignisreichen Tage, die uns nicht nur die Sehenswürdigkeiten des Bodensees näher brachten, sondern auch uns als Klassengemeinschaft enorm stärkten. (wo)

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