Die Klasse 3 besucht das Bauernhausmuseum in Wolfegg

Wie wurde Getreide vor 100 Jahren angepflanzt und geerntet? Dieser Frage gingen die Kinder der 3. Klasse am letzten Schultag vor den Herbstferien nach. Und dazu besuchten sie das Bauern-hausmuseum in Wolfegg.

 

Ganz schön anstrengend ist es, den Pflug durch die Erde zu ziehen – vor allem, wenn man keine Ochsen hat, sondern alles die Kinder allein erledigen mussten. Da waren doch alle ganz froh, dass der Acker überschaubar war, den die Kinder der Eugen-Bolz-Grundschule bestellen mussten. Erst pflügen, dann eggen, anschließend die Körner säen. Nun musste man eigentlich nur noch die Sonne, den Regen und den Wind seine Arbeit tun lassen, bis aus allen Körnern neue Ähren wachsen konnten. Doch mit einem kleinen Zeitsprung versetzte uns unser Führer Sepp in die Scheune, wo schon dicke, reife Garben gebündelt waren. Da mussten wir nur noch aufladen und mit dem Leiterwagen zum Dreschen fahren.

 

Mit schweren Dreschflegeln klopften alle Schüler anschließend die Körner aus den Ähren. Die Spelzen und das restliche Stroh wurden dann mit der Windmaschine davongepustet, so dass am Schluss nur noch die Körner übrig blieben. Diese mussten nun noch in der Mühle mit einem schweren Mühlstein gemahlen werden. So hatten wir schließlich mühsam ein kleines bisschen Mehl „hergestellt“.

 

Und jetzt? Jetzt könnten wir Brot backen!! Und das werden wir auch tun! Wartet es nur ab...

 

Es war ein schöner Ausflug, den wir mit Grillen, Spielen und gemeinsamem Singen im Bus zu Ende brachten. (scha)

 

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